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Geologisches Präparat

Korallen

Im Devon-Zeitalter gab es vor allem zwei große Gruppen: die Tabulaten (Bödenkorallen) und die Rugosen (Runzelkorallen).

Korallen
Die auf der Riffwand aufgebaute und im Bild dargestellte Koralle zeigt eine heutige Steinkoralle, die lediglich als Anschauungsobjekt in der Riffwand platziert wurde.
Korallen
Die Koralle auf der rechten Seite der Riffwand ist das Fossil einer kolonialen Steinkoralle, sehr wahrscheinlich aus der Gruppe der Rugosa (Runzelkorallen) oder Tabulata (Bödenkorallen). Hier wuchsen viele einzelne Korallenpolypen dicht an dicht nebeneinander: Diese festen Skelette bildeten im devonischen Meer das starre Grundgerüst. Sie trotzten der Brandung und schufen so die Basis für den heutigen Lahnmarmor.
Korallen
Das ist ein besonders farbenprächtiges Stück Lahnmarmor, das dicht an dicht mit versteinerten Korallen (meistens Tabulaten bzw. Bödenkorallen) und Stromatoporen (kalkigen Urzeit-Schwämmen) gefüllt ist. Der Stein zeigt ein wildes, netzartiges Muster aus vielen kleinen, hellgrauen Schlingen, Röhren und Flecken. Das sind die Querschnitte der Skelette von Kolonietieren, die das Riff aufgebaut haben.

Die Korallen sind nach den Stromatoporen (schwammartigen Urzeit-Tieren) die zweitgrößten Haupt-Riffbilder bei devonischen Riffen, aus denen später der Lahnmarmor entstand.

Inventarnummer
LMM-2026-00062
Sammlung
Riffwand
Korallen